Sauerstoffenergietherapie
verbindet Inhalationstherapie mit Farbtherapie
Die Bedeutung von Farben und deren Organzuordnung
Die Rolle der Farben
Farben werden seit Jahrhunderten in der
Heilkunde eingesetzt. Die Erkenntnisse über Wirkungen auf
Körper und Psyche gehen hauptsächlich
auf die Erkenntnisse und Entdeckungen von Johann
Wolfgang von Goethe und Isaac Newton zurück. Newton erkannte, dass jede Spektralfarbe
eine bestimmte Schwingungsqualität (Wellenlänge) hat und
dass die Farbe erst dadurch sichtbar wird, dass die molekularen
Strukturen eines Körpers bestimmte Wellenlängen durchlassen
und andere reflektieren. Nur die reflektierten Teile
werden als Farbe wahrgenommen. Goethe hingegen beschäftigte
sich vor allem mit der Ordnung der Farben und den Gesetzen
der Harmonie und betrachte sie aus Ganzheitlicher Sicht. Er
erkannt, dass sich alle Farbtöne aus Mischungen der Grundfarben Blau, Rot und
Gelb zusammensetzen.

Dem Anatomen Prof. Becher aus Heidelberg sind weitere grundlegende
Erkenntnisse über die Wirkung der Farben auf den Menschen
zu verdanken,
der in den 50er Jahren an Untersuchungen über die Verbindung
zwischen dem vegetativem Nervensystem (VNS vegetativen
Nervensystem) und der Wahrnehmung des Auges
arbeitete. Er entdeckte in der Netzhaut (Retina) des Auges
,,Multipolare Zellen, Vorposten des Zwischenhirns, die
verantwortlich sind für die Farbwirkung auf das Hirn. Da
Psyche, Endokrinum (Hormonsystem), Immunsystem und
Vegetativum in
unmittelbarem Bezug zueinander stehen und interakgieren, ist
klar,
dass sich unterschiedliche Frequenzen der Farbwellen
über das Auge, die Haut und über die Psyche bis zu den
Organen auswirken. Messbar ist dies durch die
HRV Analyse
- Herzratenvariabilität.
Verbindung von Licht und Farbe
Licht (kleinste Einheiten sind Photonen) ist eine Form der elektromagnetischen
Schwingung. Farben sind Bestandteile des weißen Lichts und
unterschieden sich in ihrer jeweiligen Schwingungsfrequenz.
Eine Wirkung auf den Organismus wird durch die
unterschiedliche Schwingungsfrequenz der Farben erklärt.
Verschiedene Frequenzbereiche mit ihren Teilfrequenzen haben
spezifische Wirkungen auf Zellen, Organsysteme und somit auf Lebensfunktionen.
Farben und ihre Wirkung
Die Einteilung der Farben erfolgt meist nach
der Ordnung des Goetheschen Farbkreises in reine Farben und Mischfarben.
Die drei reinen Grundfarben Rot, Gelb und Blau (RGB) ergeben
zusammen mit den drei Mischfarben erster Ordnung einen Stern
oder Kreis, an dessen rechter Hälfte die warmen,
an der linken die kalten Farben zu finden sind. Farben haben unterschiedlichste
Auswirkungen auf den Menschen und viele davon sind inzwischen allgemein bekannt.
Blau gilt als kalte Farbe, ist entspannend und
beruhigend, sedierend. Es wirkt auf das Drüsen- und Hormonsystem und
steuert hitzigen Prozessen entgegen; Eiterungen, Schmerzen,
Blutfülle lassen sich mit Blau regulieren, ebenso
Hämorrhoiden, Warzen, bestimmten Herzleiden und
Schlaflosigkeit. Über den Drüsen-Hormon-Kreislauf wirkt es
auf Hoden und Eierstöcke, Impotenz und Frigidität. Blau ist
auch die Farbe des Klimakteriums, es reguliert Muskeln,
Bänder und Gewebe. Blau bringt Stille, Schweigen und
Zurückhaltung.
Gelb
hat Bezug zum lymphatischen Bereich, zum Intellekt, zur linken Gehirnhälfte. Es ist
wichtig für das Immunsystem, stärkt Nerven- und Drüsensystem, stimuliert die Leber und das Verdauungssystem.
Es hat einen aufheiternden Effekt, fördert Auffassungsgabe und Lerneifer und tut deshalb Kindern besonders gut.
Unzufriedene Menschen werden durch Gelbbestrahlung oft positiver gestimmt.
Rot
steht in Verbindung mit bestimmten degenerativen Prozessen und der Stase. Es hat von
allen Farben das größte Durchdringungsvermögen. Es ist die Farbe des Lebens und der Sonne. Körperlich werden ihm Herz,
Lunge und Muskeln zugeordnet. Rot steht für starke Gefühle wie Liebe, Wut, Freude, Zorn, bringt das Blut in Wallung und
wird folglich bei Durchblutungsstörungen eingesetzt. Rot erregt, macht gesprächig und heiter, schnell und eifrig.
Therapeutisch wirkungsvoll ist es deshalb z. B. bei Kindern, die langsam und träge lernen. Körperlich guten
Einfluss hat
Rot bei eiterfreien Wunden und Entzündungen, Hauterkrankungen, chronischem Husten, Asthma und
Kehlkopfkrankheiten, Anämie und nässenden Flechten.
Grün (Mischung aus Gelb und Blau) steht
für Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, Frieden. Grün beruhigt, entspannt, befreit das Gewebe von Giftstoffen und fördert
die Ausscheidung. Es ist angezeigt bei Geschwülsten, Geschwüren, Zysten, Diabetes, bei Augenleiden, Asthma
bronchiale, Bronchitis, Keuchhusten und Gelenkentzündungen.
Orange
(Mischung von Rot und Gelb) ist
die Farbe der Heiterkeit und des Frohsinns. Es wirkt auf
Gefäßverkalkungen, Anämien, Herzschwäche, fördert den
Appetit, beeinflusst günstig Unzufriedenheit, Pessimismus,
Trübsinn und (in Verbindung mit wechselnder Blaubestrahlung)
Angst. Orange steigert den Ehrgeiz, bringt Herzenswärme und
wirkt aufheiternd. Arbeitsunlustigen Menschen soll es Kraft
und Freude an der Arbeit geben.
Violett
(Mischung aus Rot und Blau) ist die Farbe des Geistes und der Inspiration. Es wirkt stark
auf das Unterbewusstsein, weckt Einsicht und Erkenntnis und verstärkt jede Meditationswirkung. Organisch steht Violett
in Verbindung zur Milz und zum Lymphsystem.